Blaulicht der Woche: Erst gekrault, dann vergrault

Schwimmen: German Open 2016

(pal). Wer kennt diesen Moment nicht? Eben noch ist man wie die Mississippi-Queen stolz durchs Schwimmbecken gepflügt, dann taucht man auf, zieht sich die Schwimmbrille von den verchlorten Augen – und am Beckenrand steht die Polizei. Schon wieder zu schnell? So oder so ähnlich stellt man sich die Szene vor, die sich vor ein paar Tagen im Gelnhäuser Hallenbad abgespielt und zu einem der kurioseren Polizeieinsätze geführt hat.

Laut Badeordnung gibt es dort eine Bahn für Vereinsschwimmer, eine für sportliche Brustschwimmer und eine für Kraulschwimmer. Ein besonders begeisterter Freistil-Schwimmer aus dem benachbarten Gründau wollte sich das Kraulen aber auch abseits der Kraul-Bahn nicht vergraulen lassen (sorry!). Mehrfache Hinweise des Schwimmmeisters blieben unerhört – weshalb dieser schließlich die Polizei zur Hilfe rief. Der Schwimm-Rowdy habe daraufhin das Schwimmbad verlassen und sei von dannen gefahren heißt es. Für die Polizei war der Fall damit erledigt.

Für die erstaunte Öffentlichkeit bleibt die Frage: Wo muss die Polizei als nächstes eingreifen? In der WG-Küche, wenn Marco zum fünften Mal den Putzdienst “vergessen” hat? Oder im Büro, wo entgegen der Abmachung schon wieder das Papier im Kopierer nicht nachgefüllt wurde? Es bleibt spannend!

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