“A video a day”: Kirsten Dunst und die Generation Facebook

(dh). Die Hollywood-Schauspielerin Kirsten Dunst hat sich längst vom einstigen Kinderstar (“Interview mit einem Vampir”) zu einer festen Größe im Filmbusiness entwickelt, die auch gerne mal im Kunstfilm-Bereich aktiv ist (“Marie Antoinette”, “Melancholia”) und Wert auf ein hohes Qualitätsniveau legt. Zuletzt sah man sie in der Highsmith-Literaturverfilmung “Die zwei Gesichter des Januars”, nun hat sie sich aber auch mal an einem Kurzfilm beteiligt: Mit “Aspirational” von Regisseur Matthew Frost wird das seltsame Verhalten der Generation Facebook thematisiert, sich mehr mit Smartphones, Internet und Selfies zu beschäftigen als mit realen Menschen. Dass Kirsten Dunst, die sich selbst spielt, eine kritische Haltung dazu hat, ist ziemlich eindeutig an ihrem entgeisterten Gesichtsausdruck abzulesen. Kein Wunder – wollen die beiden Fan-Girlies in dem Film dem Star doch nur die Frage nach dem Taggen des Selfie-Postings stellen und interessieren sich überhaupt nicht für andere Dinge. Sind wir denn inzwischen tatsächlich schon so weit?

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