Autoren

“Querbeet” – das Gartenblog:

Marion Menrath

Marion Menrath

Im Gartenblog „Querbeet“ schreibt ECHO-Redakteurin Marion Menrath über Freuden und Leiden des Gärtners, über alles, was im Garten und jenseits des Zauns an Pflanzen gedeiht oder in der Tierwelt kreucht und fleucht: über die ersten Blüten im Vorfrühling, marodierende Blattlaushorden im Mai, Tomaten, die einen Regensommer überstehen, oder fallendes Laub am wilden Wein.
Marion Menrath, Jahrgang 1962, ist bereits mit acht Jahren vom Gartenvirus infiziert worden. Im Kleingarten der Eltern in Freiburg entdeckte sie ein Wunderland mit einem Sauerkirschbaum zum Klettern, Johannisbeerhecken zum Verstecken und Beeten zum Pflegen. Von den Erbsen schaffte es merkwürdigerweise kaum eine jemals bis in die heimische Küche; auch die Erdbeeren schmeckten sonnenwarm viel besser als gewaschen und geschnitten.
Später kamen dann exotische Gemüsesorten dazu: Die ersten Zucchini ließen die Menraths zur Größe eines kleinen Kahns heranwachsen – als Rache dominierten sie den Speisezettel den ganzen Sommer über. Die ersten Melonen wurden nicht reif und schmeckten wie Gurke.
Aus dem Interesse an Molchen im Bach, Maikäfern im Baum, Igeln, seltenen Holzbienen und Maulwurfsgrillen im Untergrund keimte ein Biologiestudium, das Marion Menrath in die Genetik führte. Die Lust am Schreiben ebnete den Weg in den Journalismus. Seit 2000 ist Marion Menrath Redakteurin in Heppenheim und versucht, möglichst viele Berichte über Gelbbauchunken im Steinbruch, Feldhamster oder die Rückkehr von Wölfen und Wildkatzen im Lokalteil unterzubringen – wenn sie nicht grad selbst gärtnert.

 

“Echtzeit” – Notizen aus der Onlineredaktion:

Die Onliner(v.l.): jlu, dh, kfe, ale

Die drei Online-Redakteure des ECHO sichten den ganzen Tag Nachrichten, erstellen Videos und Fotogalerien, binden Hintergünde ein, twittern und facebooken. Langweilig ist das nie, viel zu viel muss unbeachtet bleiben. Hier können sie über das bloggen, was sonst crossmedial hinten runterfällt. Ob Netz, TV oder Zeitung, journalistische Nabelschau oder lokale Einblicke: Das ECHO sendet hier in Echtzeit.

Zur Online-Redaktion gehören (auf dem Foto von links nach rechts) Julia Lumma, Dirk Henninger und Tamara Krappmann. Julia Lumma gibt den Kurs vor, Dirk Henninger ist das immer noch galoppierende Urpferdchen und Tamara Krappmann die Kreativ-Tante.

In Kluft und mit Halstuch haben wir sie noch nie gesehen, aber gerade wenns mit de Teschnik schwierig oder ganz “andersda” wird, weiß die Pfadfinderpräsidentin aus de Palz immer Bescheid. Ob in Ludwigshafen, Darmstadt, im Netz, im hausinternen IT-System oder auf ihrem Lieblingskontinent Afrika – Julia Lumma (jlu) findet stets den richtigen Pfad.

Filmhistorische Meisterwerke, Hollywood-Produktionen, Arthouse-Filme, asiatisches Kino, Science-Fiction, Horror und Absurditäten wie telekinetische Killerautoreifen – Dirk Henninger (dh) ist ein wandelndes Filmlexikon und Vollblut-Onliner der ersten Stunde.

Früher hatte sie Hobbys, jetzt hat sie Nachwuchs. Wenn Tamara Krappmann könnte, wie sie wollte, würde sie immer am Wochenende auf dem Islandpferd zum Biergarten reiten. Nun singt sie eben das lustige Froschlied (daheim) oder hätschelt diverse Apps (Redaktion).

 

“kth spielt” – das Spiele-Blog:

Klaus Thomas Heck

Klaus Thomas Heck

Klaus Thomas Heck, Jahrgang 1973, war schon Reporter und Drehbuchautor, Lokal- und Sportredakteur. Beim “Darmstädter Echo” ist er seit 2010 Mitglied der Politikredaktion. Doch seine wahre Karriere ist die eines Eisenbahnbarons. 2006 wurde “kth” Deutscher Meister im “Zug um Zug”-Spielen, 2011 eroberte er Platz eins der “Zug um Zug”-Weltrangliste. Online ist er außerdem Erstligaspieler sowie Kapitän einer Champions-League-Mannschaft. Nacht für Nacht ist er auf den Zugstrecken des Wilden Westens unterwegs und hat sogar schon sein eigenes “Zug um Zug Hessen” entworfen – mit Gleisen von Otzberg bis Rüsselsheim. In seinem Blog wird er aus dem Leben eines Spielesüchtigen berichten und die neuesten Gesellschaftsspiele vorstellen.
“kth” ist gefürchtet. Vor allem, wenn er im Freundeskreis mit seinen vielen Spielebrettern auftaucht (“Na, Lust auf ‘ne Partie?”). Skat, Doppelkopf und “Einfach genial” gehören zu seinen wöchentlichen Pflichtspielen. Im “Shogun”-, “Samurai Swords” und “Ikusa” ist er seit drei Jahrzehnten ungeschlagen. Was allerdings auch daran liegen könnte, dass er für diese Spiele seit 1995 keine Gegner mehr gefunden hat. Na, Lust auf ‘ne Partie?

 

“Pulsmesser” – das Medizinblog:

Sabine Schiner

Sabine Schiner

Frauen und Männer, die rund um die Uhr Angehörige pflegen. Ärzte, Krankenschwestern oder Altenpfleger, die sich engagiert um ihre Patienten kümmern. Ehrenamtliche Helfer, die Tag für Tag dafür sorgen, dass Alte, Kranke und Schwache sich nicht allein gelassen fühlen – und sie bis zuletzt begleiten. In meinem Beruf bin ich in den vergangenen Jahren vielen Menschen begegnet, die das Gesundheitssystem am Laufen halten. Über sie alle kann man als Journalist gar nicht oft genug berichten – und im ECHO finden sich deshalb auch immer wieder Geschichten über sie.

Mindestens genauso wichtig sind die Geschichten über die Baustellen im Gesundheitswesen wie etwa die Pflegereform, der drohende Fachkräftemangel, die steigenden Arzneimittelpreise oder der seit Jahren dauernde Streit über die Finanzierung des Systems. Auch zu solchen Themen werde ich bloggen und versuchen, am Puls zu bleiben. Falls auch Ihnen, lieber Leser, Rhythmusstörungen im Gesundheitswesen auffallen und Sie sie mir mitteilen wollen: Ich freue mich über Ihren Kommentar oder über eine E-Mail.

Über mich: Ich bin 49 Jahre alt, gelernte Zahnarzthelferin und studierte Diplom-Biologin. Ich arbeite als Lokal-Redakteurin in Darmstadt und als Medizin-Journalistin. Mit dem Thema Gesundheitspolitik beschäftige ich mich seit Jahren. Viel gelernt habe ich darüber in meiner Zeit als Redakteurin bei der „Ärzte Zeitung“, einer Tageszeitung für Mediziner.

Eins noch zum Schluss: Da man nicht alles, was tagein, tagaus im Gesundheitswesen geschieht, ernst nehmen sollte, gibt es für Schmonzetten eine eigene Kategorie. Ich habe sie „Placebos“ genannt. Mal wieder eine Runde Lachen wird übrigens auch der einzige Gesundheitstipp sein, den Sie jemals in meinem Blog lesen werden. Ich bin keine Ärztin und kann Ihnen nicht mal sagen, wie man einem Schnupfen aus dem Weg geht.
Ihre Sabine Schiner.

 

„War’s das“?

Lars Hennemann

Lars Hennemann

Journalisten sind ewige Beobachter. Nie geben sie Ruhe, immer stellen sie neue Fragen, versuchen Zusammenhänge zu erkennen. Und das ist gut so. Denn in einer Welt, in der niemand mehr Fragen stellt oder niemand mehr Fragen stellen darf, lernt niemand mehr etwas dazu.
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Weil auch ich in einer solchen Welt nicht leben wollte, habe ich mich schon als Schüler dafür entschieden, Journalist werden zu wollen. Meine ersten schreiberischen Gehversuche habe ich bei der Westfalenpost in meiner Heimatstadt Siegen unternommen, spätere Stationen waren die Mainzer Rhein-Zeitung, die Allgemeine Zeitung Mainz und der Wiesbadener Kurier. Seit 2015 arbeite ich als Chefredakteur der Echo-Zeitungen.
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An allen Orten, an denen ich gearbeitet habe, habe ich immer diese Frage gestellt: War‘s das – oder kommt da noch was? Ist das die ganze Geschichte oder verbirgt sich eine andere dahinter? Ist sie schon zu Ende erzählt? Das gilt für die große Politik ebenso wie für das Geschehen vor der Haustüre. Menschen wollen immer wissen, warum Dinge passieren. Also stelle ich diese Frage auch in diesem Blog. Immer samstags, immer Print und digital. Immer als Wochenrückschau, (fast) immer ironisch zugespitzt, aber immer mit ernsten Anliegen. Politik, Wirtschaft, Sport, die große und die kleine bunte Welt – thematisch gibt es (fast) keine Grenzen.
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Am meisten freue ich mich, wenn jeder, der den Blog liest, nicht sofort sagt „Jawohl, das war’s“. Viel lieber ist mir, auch wenn Zustimmung natürlich willkommen ist, dass ein Leser mir attestiert, mir meine eigenen Gedanken gründlich gemacht zu haben und sich danach selbst mit den Themen beschäftigt, die auch mich interessieren. Voneinander lernen funktioniert nur so. Von daher freue ich mich auch immer über Rückmeldungen. Folgende Kanäle checke ich regelmäßig: Mail (lhennemann@vrm.de), Twitter (@larsoliverhen), Facebook, Instagram (larsoliverhen).

 

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